Rauchern wird großes Unglück wiederfahren

Gestern habe ich noch bis spät in die Nacht an der Zusammenstellung einer neuen, virtuellen Orgel (mit MyOrgan, einer guten Alternative zu Hauptwerk) gebastelt. Endlich war es dann um 1:13 Uhr des heutigen Tages geschafft: Die bisherige von mir verwendete Orgel Jeux d Orgues wurde um 10 neu Register erweitert. 5 Register nahm ich aus der Salon Orgel und 5 Register aus der Ott-Orgel.

Es war jedenfalls aufwendig die neue Konfigurationsdatei zu schreiben, die mehr als 2000 Zeilen umfasst. Die beiden Orgeln wurden über ein jeweils eigenes Manual eingebunden; entsprechende Koppel an das Pedal und Hauptmanual mussten auch noch hinzugefügt werden. Nachdem die Logik des Aufbaus fest war musste noch die Console hübsch aussehen… Da war ich wieder eine 3/4 Stunde beschäftigt um die Verteilung der Registerzüge so hinzubekommen, wie ich das möchte. (Der nächste Schritt wird darin bestehen die Lautstärken der einzelnen Register aufeinander abzustimmen…)

Was will ich damit eigentlich sagen? Ich bin spät ins Bett gekommen. Die Folge davon war dann, dass ich heute Früh unsanft geweckt wurde und feststellte, dass zum Fühstücken - wie so oft - keine Zeit mehr war. Ich habe mich also mit leerem Magen auf den Weg in die FH gemacht, um einen fürchterlichen und einen gelungenen Vortrag in Kryptographie anzuhören.

Und jetzt kommen unsere Raucher ins Spiel. Sie stehen an Haltestellen für Bus, S-Bahn, U-Bahn, usw. Warum müssen sie immer diese Dunstwolke erzeugen, der man nicht entkommen kann? Das ist doch wirklich ein zwanghaftes Verhalten! Der Leser möchte das demnächst selbst beobachten… Am deutlichsten wird es aber, wenn die Raucher aus einem Verkehrsmittel aussteigen. Mit der “Ziggi” in der zitternden - ja geradezu bebenden - Hand warten sie ungeduldig darauf, dass sich endlich die Tür öffnet. Kaum haben sie dann einen Schritt aus dem Verkehrsmittel getan, so muss die Tabakwurst schon angezündet werden. Ach ja, was für eine Wohltat.

Vor allem für mich ist das in der Früh auf leeren Magen eine Wohltat… Ich hoffe, dass der Tag bald kommen wird, an dem ich mit einer nonverbalen Geste zum Ausdruck bringe, was ich von diesen Personen halte: Die von ihnen selbst verursachte Übelkeit wird dann öffentlich zur Schau gestellt werden und es soll sich bloß keiner über eine vollgekotzte Jacke beklagen.

Aber ab dem ersten Januar wird das vielleicht besser werden…

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